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Neptun

Urinstinkt, Inspiration, Spiritualität, Täuschung

Der Neptun

Neptun ist das Gestirn der Fische

Neptun ist die universelle Menschenliebe, Identifikationsfähigkeit, Idealismus, Helferwille, soziales Engagement (da wo er im Horoskop steht muss oft ein Opfer in Glaube an das Gute erbracht werden). Es ist aber auch der Täuscher, der Mystiker und Betäuber. Neptun zeigt die schleppenden Verläufe an. Der Trinker ist im Prinzip ein Mystiker, denn dieser sucht seine All-Einheit auch im Transzendenten, im Nebel der Sinne. Neptun ist auch Expansion ins Unendliche.

Das Tierkreiszeichen Fische und Neptun zeigt, wie und wo wir durch den Schleier des Vordergründigen schauen (müssen) um uns für Zusammenhänge hinter dem Offensichtlichen erschließen zu können. Traum und Realität können hier ineinander verfließen. Höchste Spiritualität und grenzenloses Vertrauen in die Existenz, aber auch Verwirrung und fruchtlose Suche nach Wahrheit kann durch Neptun angezeigt sein.

Neptun der Planet der universellen Menschenliebe, ist der Herrscher in Fische, welche für ihre menschenfreundliche und beeinflussbare Wesensart bekannt sind. Idealismus und Helferwille gehören zu Neptun. Soziale Hingabe und verständnisvolles Wesen gehören zu Fische. Um tiefere Wahrheiten erkennen zu können müssen wir durchlässig und sensibel sein, ansonsten werden wir die feinen Strömungen die hinter den Dingen liegen nicht erfahren können, wir blieben nur beim Augenscheinlichen hängen. Das ist die zentrale Gabe, auch die Herausforderung Neptuns und des Tierkreiszeichens Fische.

Neptun zeigt damit auch Unsicherheiten auf, Bereiche in denen wir uns am liebsten verstecken oder betäuben würden um der harten Wahrheit nicht ins Auge sehen zu müssen. Darum müssen wir da wo Neptun im Horoskop steht lernen mit klarem und wachem Bewusstsein hinzuschauen und die Wahrheiten so anerkennen wie sie sind. Das heißt nicht, dass Neptuns Qualitäten wie Romantik, Träumerei, Phantasie, schmelzende Liebe ins rein Fassbare gebracht werden müssen, sondern als das erkannt werden was sie sind: Schönheit und Aufweichung von Härte und kaltem Realismus. Der Zauber Neptuns ist weitläufig bis grenzenlos und darin kann man sich auch in einem verwirrenden Sinne verlieren. Das Selbstverlorensein im Sinne der Abwesenheit der Egozentrik wäre in diesem Sinne aber wieder höchste Spiritualität.

Neptun/Fische konstruktiv:

Bedeutet Ahnungsvermögen und seelische Empfänglichkeit. Er kann trotz zurückhaltendem Wesen seine eigenen Rechte wahrnehmen und Verantwortung tragen. Er ist fähig, hinter die Dinge zu sehen und destruktive Verhaltens- und Denkmuster aufzulösen. Fische ist das Zeichen der aktiven Bewusstseinserweiterung.

Stichworte: Inspiration, Zurückhaltung, Aufnahmefähigkeit, Visionen, Alternativen, Erkennen von Gesamtzusammenhängen, Geduld, empfänglich, Anteilnahme, bescheiden, friedfertig, sozial, Fische tragen auch gerne dazu bei, die Probleme anderer lösen zu helfen.

Neptun/Fische problematische Seite:

versucht, sich durch Flucht, Sucht, Lüge und Schein dem realen Leben zu entziehen, dadurch kommt er in Hilflosigkeit (evtl. Helfersyndrom).

Stichworte: Stimmungswechsel, Nachlässigkeit, bequem, verschlossen, innere Hemmungen, Schwierigkeiten durch destruktive Einstellung, passiv, zaghaft, träumerisch, unterwürfig, Selbstaufgabe, Sehnsüchte, Todeswunsch, die Lebenslüge, nachlässig, Leichtsinn, Heimlichkeiten, verführbar, hörig, un-selbständig, Angst, eigene Fixierung, Schwierigkeiten mit beiden Füssen auf dem Boden zu stehen, schwache Körperverbundenheit.

 

Die Planeten in der Mythologie

Poseidon (lat. Name: Neptun) war der Herrscher über die Meere. Er und seine beiden Brüder Zeus (lat. Name: Jupiter) und Hades (lat. Name: Pluto) teilten nach der Entmachtung ihres Vaters Kronos (lat. Name: Saturn) das Universum unter sich auf. Neptun lebte in einem unterirdischen Palast mit seiner Frau Amphitrite. Er hatte zahlreiche Liebesabenteuer und bediente sich der Gewalt oder der List, wenn die Frauen ihn nicht begehrten. Zudem besaß er einen sehr aufbrausenden Charakter. In seinem Streitwagen raste er mit hoher Geschwindigkeit durch das Meer. Wo er auftauchte, drohten Erd- oder Meeresbeben und schwere Stürme. Wenn er sich von den Menschen nicht genug beachtet fühlte, bestrafte er sie mit Überschwemmungen.
Immer wieder versuchte er vergebens mit Hilfe anderer Götter Zeus stürzen.
Er konnte aber auch sehr mitfühlend und hilfsbereit sein und rettete viele Seeleute vor dem Ertrinken.

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