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Uranus

Intuition, Eigenheit, Neuerung, Genie, Unabhängigkeit

Der Uranus

Der Uranus ist das Gestirn des Wassermanns

Uranus ist die schöpferische Intelligenz, die Neuland in allen Dingen sucht. Forscher und Erfindergeist, dessen oft geniale Tätigkeit im Bereich von Systemen technischer oder geistiger Art liegt. Uranus ist reine Erkenntnis, reines Wissen, das keine Erklärung braucht.

Uranus ist der Planet der Eigenwilligkeit und die Art des sozialen Bewusstseins zeigt. Da wo Uranus in unserem Horoskop steht, da wollen wir echt sein, unseren eigenen Ansichten und Erkenntnissen nach leben. Uranus/Wassermann geht es um die Befreiung von dem was allgemein als richtig erachtet wird und damit auch um das Erkennen dessen, was wir in uns selbst als richtig erachten. Also auch die Fähigkeit sich selbst als Individuum zu verstehen und unabhängig von der gängigen Münze leben zu wollen.

Uranus will sich nicht anpassen, er will ein Gegenpol zum Normalen und Üblichen sein. Damit ist er auch der Planet, der anzeigt wo wir nicht immer der Logik folgen und uns mehr an direkte Eingebungen halten. Die Mitmenschen werden von Wassermann mehr unpersönlich wahrgenommen, es sind Freunde, Brüder und Schwestern. Die Bezugnahme und Verbindung erfolgt mehr auf geistigen Wegen als auf gefühlsmäßigen. So ist Uranus/Wassermann auch in mancher Hinsicht unser gesellschaftlich-soziales Gewissen, das über das rein selbstorientierte Erkennen hinausgeht. Im Prinzip Uranus ist die Suche und der Wille zu neuem, ungewöhnlichem, experimentellem, ideellen Vorgehen enthalten.

Da, wo Uranus im Horoskop steht, da wollen wir uns nicht unterdrücken lassen, das wollen wir unsere Eigenheiten ausleben, das wollen wir uns verändern, emanzipieren, befreien und verbessern auch wenn wir dabei aus der Rolle fallen die uns von Mitmenschen oder Gesellschaft zugedacht wäre. Uranus ist also bereit mutig zu sein, ist bereit bekannte Wege zu verlassen und auf dieser Reise sich selbst zu erkennen, sich selbst gemäß den eigenen Erkenntnissen zu verändern. Seine Erkenntnisse wollen auch die Umwelt und die Gesellschaft verändern, erneuern, verbessern, befreien, alles über die bekannt subjektiven Wahrheiten hinaus entwickeln.

Kontinuität und Stabilität sucht Uranus nicht, er erkennt darin eher die Starre die er durchbrechen will. Damit kann Uranus auch ein Indikator dafür sein, wo wir unzufrieden sind, wo wir uns eingeengt fühlen, sodass wir auch nervös und unruhig reagieren. Plötzliche Veränderungen und Ausbruch aus der Norm, kann auch erhebliche Unruhe mit sich bringen.

Uranus/Wassermann konstruktiv:

Fähigkeit zur Selbstbefreiung und zur Emanzipation. Er erkennt und lebt die Freiheit und Unabhängigkeit, kann sich selbst ändern und verfügt über eine gute Intuition. Durch Menschenliebe die Gesellschaft verbessern wollen.

Stichworte: gute Beobachtung, geistige Einfühlung, wandlungsfähig, höheres Wissen, Intuition, Idealismus, Originalität, Interesse für das Zeitgeschehen, unkonventionelles Verhalten, der Routine so weit als möglich aus dem Wege gehend.

Uranus/Wassermann problematische Seite:

Idealistische Bestrebungen werden zur Provokation und zum Selbstzweck. Die unruhige und aufgeregte Psyche verursacht Unfälle und Unstimmigkeiten. Fehlende Freiheitsfähigkeit wird durch symbolische Freiheiten ausgelebt z.B. Fliegen.

Stichworte: Auflehnung, Schwärmer, Utopien, Weltverbesserer, nimmt nichts ernst, Kontakte zu Menschen brüsk ablehnend, Hektik, Irritation, Lärm, Aufregung, Stress, Spannung, innere Unruhe, Exzentrik.

 

Die Planeten in der Mythologie

Uranus war der älteste der antiken Götter. Gaia, die Erde, zeugte ihn ohne Beteiligung eines Mannes und wurde dann seine Frau. Uranus hatte mit Gaia zahlreiche Kinder, darunter die Titanen und die Zyklopen. Von manchen seiner Nachkommen war Uranus jedoch so entsetzt, dass er sie gleich wieder in den Schoß von Gaia stopfte. Gaia drohte daran zu ersticken, deshalb bat sie ihren Sohn Kronos (lat. Name: Saturn), seinen Vater zu stürzen und ihn mit der Sichel zu entmannen.
An der Stelle, wo Uranus Glied ins Meer geworfen wurde, entstieg Aphrodite (lat. Name: Venus), die Göttin der Liebe und der Schönheit, dem Schaum. Dort, wo Uranus Blut die Erde berührte, entstanden die Erinnyen, furchterregende weibliche Rachegöttinnen, die überall erschienen, wo Menschen gegen die naturgegebenen Gesetze verstießen. Sie wachten unnachgiebig über die Einhaltung der göttlichen Ordnung.

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